Käsesahne-Torte mit Mandarinen

Zutaten (für eine 26cm-Springform)

Mürbeboden:

  • 200g Dinkelmehl, 630er
  • 60g Zucker
  • 100g kalte, vegane Butter (Alsan)
  • 2El Sojamilch
  • 1 Prise Salz

Biskuitteig:

  • 380g Dinkelmehl, 630er
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 140-180 ml Öl
  • 340-380 ml sprudeliges Mineralwasser

Käsesahne-Créme

  • 400g vegane Quarkalternative (z.B. Provamel)
  • 200ml Pflanzensahne
  • 3 Tl Stärke
  • 80g Zucker
  • 200g Schlagfix (die beste aufschlagbare Pflanzensahne, die ich kenne*)
  • San-Apart (Sahnesteif/gibt es regulär im Supermarkt)
  • 20g Agar-Agar bzw. Agartine
  • Schale einer unbehandelten Zitrone
  • Eine Prise Salz

Mandarinen

  • 2 kleine Dosen Mandarinen (Wird an mehreren Stellen gebraucht: In der Torte, Saft und Stücke im Fruchtspiegel und als Deko

Fruchtspiegel

  • Saft einer Dose Mandarinen
  • eine kleine Handvoll Mandarinen
  • 50ml Orangensaft
  • 15-20g Agar-Agar

Außerdem:

    • 2 El Aprikosenmarmelade

Zubereitung

Die Käsesahnetorte macht Ihr am besten in insgesamt 4 Schritten. Klingt aufwendig, ist es aber nicht. Zumindest dann, wenn Ihr Euren Plan berücksichtigt. Ich nehme mir meist 2-3 Tage Zeit bis die Torte fertig ist. Aber keine Sorge: Die einzelnen Schritte dauern gar nicht lang, Ihr müsst Sie einfach nur einplanen.
Tag 1: Ihr backt zuerst die Böden und lasst diese auskühlen – am besten über Nacht.
Tag 2a: Käsesahnecréme vorbereiten und Torte bauen. 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Tag 2b: Fruchtspiegel zubereiten und auf die Käsesahnecréme geben.
Tag 3: Torte verzieren und essen.

Böden vorbereiten

Für den Mürbeboden gebt Ihr einfach alle Zutaten in eine große Schüssel und knetet solange bis eine homogener Teig entsteht. Dabei sollte der Teig nicht kleben. Tut er das doch, einfach noch etwas Mehl hinzufügen. Die meisten Backbücher empfehlen jetzt den Teig erst einmal eine Stunde kalt zu stellen, bevor er gebacken wird. Ganz ehrlich: Dafür bin ich oft zu ungeduldig. Also mache ich direkt weiter mit dem nächsten Schritt: Backofen auf ca. 180 – 190 Grad (Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder einer Backmatte auf dünn ausrollen. Dann den Boden der Springform darauf platzieren und mit dem Messer am Rand der Form entlangschneiden, so dass ein Teigkreis entsteht. Dann den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand einsetzen und mit der Schere das überschüssige Backpapier entfernen.Den Teigkreis in die Form legen, mit der Gabel ein paar „Piekser“ einstechen und ca. 20 – 25 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Während der Mürbeteig im Ofen ist, könnt Ihr schon mal den Biskuitteig vorbereiten. (er sollte nur nicht zu lange stehen). Hierzu alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen sowie Öl und Sprudel in einem Messbecher zusammen mischen. Dann die Öl-Sprudel-Mischung mit einem Rührbesen mit den restlichen Zutaten vermischen. Der Teig sollte nicht zu lange gerührt werden, sonst geht er im Ofen nicht auf. Ist der Teig zu fest (wenn ihn also kaum verrührt bekommt), dann noch Öl oder/und Wasser hinzugeben. Die Menge variiert je nach Mehlsorte schon mal. Auch der Biskuit kommt in eine gefettete, mit Backpapier ausgelegte Springform. 160 Grad im Backofen reichen aber in jedem Fall aus. Ca. 40 Minuten braucht der Boden. Macht hier einfach die Stäbchenprobe. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Käsesahne-Créme

Für die vegane Variante der Käsesahne-Créme braucht man Agar-Agar als pflanzliches Geliermittel um die richtige Festigkeit der Créme hinzubekommen. Gebt die Stärke, das Agar-Agar, Zucker und 1/3 der Pflanzensahne in eine kleine Schüssel und verrührt alles klümpchenfrei. Die anderen 2/3 der Sahne kocht Ihr in einem Topf auf und rührt dann die Agar-Agar-Stärkemischung unter. Das Ganze lasst Ihr noch mal aufkochen und stellt es dann beiseite. Lasst die Mischung abkühlen. Sie darf nicht mehr heiß sein. Jetzt könnt Ihr die Masse unter den Sojaquark geben.

Jetzt müsst Ihr nur noch die aufschlagbare Sahne steif schlagen: Also gebt Ihr sie mit dem San-Apart in die Küchenmaschine oder nehmt den Handrührer. Dann gebt Ihr noch die Zitronenschale hinzu. Danach könnt Ihr die Quarkmasse mit der Sahne verrühren. Nehmt am besten keinen Schneebesen, damit die Sahne nicht ihr Volumen verliert.

Torte bauen

Ihr müsst Euren Biskuitboden noch einmal in der Mitte horizontal durchschneiden, damit Ihr zwei Böden erhaltet. Nehmt dazu am besten ein großes Brotmesser. Außerdem braucht Ihr jetzt Eure Mandarinen: Lasst sie einem Sieb gut abtropfen und fangt das Mandarinenwasser auf. Dann könnt Ihr mit dem Zusammenbauen beginnen: Ganz unten der Mürbeboden. Darauf verteilt Ihr die Marmelade dünn und gleichmäßig. Jetzt folgt der erste Biskuitboden. Am besten arbeitet Ihr nun mit einem Tortenring, den Ihr um die Böden legt. Jetzt verteilt Ihr die Mandarinenstücke großzügig auf dem Boden. Jetzt folgt 1/3 der Créme. Danach kommt der nächste Biskuitboden. Zum Abschluss folgt wieder Sahne. Nehmt nicht ganz den Rest, sondern behaltet Euch etwas zum Dekorieren und zum Auskleiden des Tortenrandes. Jetzt kommt die Torte erstmal wieder in den Kühlschrank. Ich habe sie meist noch einmal 2-3 Stunden dort.

Fruchtspiegel

Während die Torte runterkühlt, könnt Ihr den Fruchtspiegel vorbereiten. Hierzu gebt eine kleine Handvoll Mandarinenstücke, den Saft der Mandarinen, den Orangensaft in einen Mixer und vermixt das ganze zu einer homogenen Sauce. Danach lasst Ihr den Mix in einem Topf mit dem Agar-Agar aufkochen. Einmal aufgekocht, kann die Sauce vom Herd gezogen werden. Lasst sie gut abkühlen.

Dann könnt Ihr die Fruchtsauce auf der Torte verteilen. Am besten nehmt Ihr dazu einen Esslöffel. Gießt Ihr direkt aus dem Topf und seid nicht vorsichtig genug, „wühlt“ das die Sahnecréme auf und es gibt weiße Stückchen im Fruchtspiegel. Alles schon gehabt – es dauert ganz schön lange, bis Ihr die mit einem Teelöffel wieder da raus habt. 🙂

 Habt Ihr Eure Sauce auf der Torte verteilt, geht es wieder ab in den Kühlschrank. Am besten wieder über Nacht.

Letzte Schritte vor dem Genuss

Zu guter Letzt folgt das Verzieren. Hier seid Ihr natürlich absolut flexibel. Aber erst einmal kommt der Tortenring ab. Mit der Sahne kleidet Ihr den Tortenrand aus. Mit einem Tortenstück-Einteiler/oder einem Messer zeichne ich schon mal 12 Stücke ein. So kann ich erkennen, wo die „Sahne-Tuffs“ drauf müssen. Der letzte Rest Sahne kommt also in einen Spritzbeutel. Hiermit mache ich für jedes Stück einen „Tuff“. Darauf platziere ich ein Stück Mandarine. Wichtig: die Mandarinenstücke solltet Ihr gut trockentupfen.

Das war’s: Eure Torte ist fertig zum servieren.

Guten Hunger!